Zertifizierung gemäß der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung

erfolgt für flüssige und gasförmige Kraftstoffe im Verkehr, welche aus Biomasse hergestellt werden und für die eine Steuerentlastung oder eine Anrechnung auf die Biokraftstoffquote vorgesehen sind.

Die Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung soll gewährleisten, dass ausschließlich nachhaltig erzeugte Biomasse für die Biokraftstoffgewinnung verwendet wird. Daher muss nachgewiesen werden, dass bei der Herstellung der Biomasse eine Treibhausgasminderung von mindestens 35% erreicht wird. Weiterhin darf die verwendete Biomasse nicht von Flächen stammen, deren biologische Vielfalt geschützt ist und die einen hohen CO2-Speicher aufweisen.

Flüssige und gasförmige Biokraftstoffe die aus Abfällen, Reststoffen, zellulosehaltigem Non-Food-Material oder lignozellulosehaltigem Material gemäß § 7 Abs.1 der 36. BImSchV, ganz oder anteilig physisch hergestellt werden, können doppelt gewichtet auf die Biokraftstoffquote angerechnet werden.