Eine Zertifizierung gemäß der Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung

erfolgt für flüssige Biomasse, die zur Stromerzeugung eingesetzt und nach dem EEG vergütet wird.

Um den Anforderungen der Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung zu entsprechen, muss die Treibhausgasminderung von Biobrennstoffen seit dem 01.01.2018 mindestens 50% betragen und mindestens 60% bei Biobrennstoffen, die in Anlagen hergestellt werden, die den Betrieb nach dem 05. Oktober 2015 aufgenommen haben.

Die Treibhausgasminderung bezeichnet die prozentuale Einsparung von Treibhausgasemissionen bei der Verwendung von Biobrennstoffen im Vergleich zu fossilen Brennstoffen.

Weiterhin darf die Biomasse nicht von Flächen stammen, die einen hohen Wert für den Naturschutz darstellen oder viel CO2 aufnehmen bzw. speichern können. Zudem muss der nachhaltige landwirtschaftliche Anbau der Biomasse gewährleistet sein.